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Mathematisches Institut

Hinweise zu Promotionen unter Corona-Bedingungen - Aktualisierung 15.06.2020

Das SMWKT empfiehlt, Prüfungen – und dazu gehören auch Verteidigungen von Promotionen – möglichst zu verschieben. Andernfalls sind die Hygienevorschriften (siehe Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der UL und Hygienekonzept der FMI) einzuhalten.

Aufgrund der fortwährenden Gebäudeschließung sind die üblichen Verfahrensweisen nicht bzw. nicht durchgängig umsetzbar. Um Verfahrensverzögerungen möglichst zu vermeiden, wird der Promotionsprozess bis zunächst 30.09.2020 wie folgt angepasst:

1. Einreichen

a) Wer alle Unterlagen vollständig und in korrekter Form (beglaubigte Kopien) vorliegen hat, kann diese per Post einreichen und das Verfahren nimmt seinen normalen Gang. Eine persönliche Einreichung, bei der Originaldokumente vorgelegt werden, ist momentan nicht möglich.

b) Wer alle Unterlagen vollständig, aber nicht in der korrekten Form (keine Beglaubigungen oder nur Originaldokumente, die ausdrücklich nicht mit der Post verschickt werden sollen) vorliegen hat, kann die Unterlagen entweder per Post oder elektronisch per Mail einreichen. In diesem Fall würden die Unterlagen vom Dekanat an den Promotionsausschuss (PA) weitergegeben werden mit dem Hinweis, dass bestimmte Dokumente später nachgereicht werden müssen. Der PA kann dann Gutachter bestimmen und die entsprechenden Gutachten einholen. Offiziell eröffnet wird das Verfahren jedoch erst, wenn die Unterlagen vollständig und in korrekter Form im Dekanat vorliegen. Nach der Eröffnung kann die Auslage über die Speicherwolke oder persönlich im Dekanat (nach Terminfindung) erfolgen. Nach mindestens drei Wochen Auslage und mit Vorliegen der Gutachten kann seitens des PA über die Annahme entschieden werden.

2. Gutachten

Die Gutachteneinsicht durch den/die Promovierende erfolgt im Regelfall persönlich im Dekanat (nach entsprechender Terminfindung). Eine Zusendung per Email ist eine Aunahme und nur mit Vorliegen des schriftlichen Einverständnisses der Gutachter möglich.

3. Verteidigungen

Die Verteidigung muss nach §17 der Promotionsordnung öffentlich durchgeführt werden, d.h. sie ist nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit möglich. Wichtig ist, dass die Mehrheit der Kommissionsmitglieder „anwesend“ ist, das kann auch virtuell gewährleistet werden. Die Verteidigung kann in drei Varianten durchgeführt werden:

a) Vor-Ort-Verteidigung mit 10-15 Personen1 (exklusive Verteidigungskommission und PromovendIn). Von einem Umtrunk an der Fakultät im Anschluss an die Verteidigung ist aufgrund der Hygieneregeln abzusehen.

b) Mischform aus Präsenz und Online-Teilnahme: idealerweise sind die Verteidigungskommission bzw. der Vorsitzende der Verteidigungskommission mit dem/der Promovenden/Promovendin vor Ort, alle weiteren Kommissionsmitglieder und interessierten Teilnehmer schalten sich virtuell dazu.

c) Online-Verteidigung: die Verteidigung findet unter Einbezug der Öffentlichkeit komplett online statt. Dafür muss das Einverständnis von Kommission und PromovendIn schriftlich dokumentiert werden.

Welche Form unter den derzeitigen Bedingungen für die eigene Verteidigungssituation am besten geeignet ist, sollte individuell mit dem Promotionsausschuss abgestimmt werden.

1 Der Felix-Klein-Hörsaal lässt unter Einhaltung der Abstandsregelungen maximal 40 Teilnehmende zu. Um den Einlass aufgrund der andauernden Gebäudeschließung übersichtlich koordinieren zu können, gilt eine Teilnehmerzahl von 10 bis 15 Personen als angemessen. Die Teilnehmerzahl kann individuell angepasst werden, wenn die entsprechende Koordination des Einlasses gewährleistet ist. Verteidigungen, die im Rittersaal (Härtelstraße) stattfinden, können ebenfalls eine Teilnehmerzahl von ca. 15 Personen vorsehen.