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MiniPCs mit Debian Linux

  • Die MiniPCs laufen mit einem lokal installiertem Linux (Debian). Alle Nutzerdaten sind auf zentralen Servern des Instituts. Damit können sie bei Defekten problemlos ausgetauscht werden.
  • Jeder Nutzer kann seinen MiniPC selbst runterfahren/neustarten/ausschalten - falls alles hängt, auch mit dem Power-Knopf am Gerät.
  • Die meisten MiniPCs haben einen normalen Klinkenstecker als Audio-Ein/Ausgang. Dort kann man Kopfhörer, Lautsprecher oder auch Kopfhörer/Mikrofon-Garnituren (z.B. für Skype) anschließen.

Bekannte Probleme und Tipps

  • Sound: Wenn Mikrofon und/oder Lautsprecher stumm sind, bitte pavucontrol starten und bei input devices oder output devices den Mute-Knopf (kleines rotes Kreuz) deaktivieren und danach die Schieberegler aufdrehen.
  • KDE: Wenn Fenster nach dem "iconifizieren" einfach weg sind, fehlt das Taskmanager-Applet im Panel. Bitte im unteren Panel ganz rechts klicken (oder im Panel mit der rechten Maus klicken und "panel options" auswählen), "add widgets" klicken und "task manager" auswählen.
  • Probleme mit der Tastaturbelegung: Bitte testen, ob die Tastatur auf der Linux-Konsole korrekt arbeitet: Mit Ctrl-Alt-F1 (bzw. Strg-Alt-F1) auf die Linux-Konsole wechseln, einloggen, testen. Wenn dort die Tastaturbelegung falsch ist, bitte mich informieren. Mit Ctrl-Alt-F7 zurück zur grafischen Oberfläche wechseln.

    Die meisten grafischen Oberflächen haben ihre eigene Tastaturkonfiguration. Unter KDE findet man diese z.B. unter system settings -> input devices -> keyboard. Dort sollten Besitzer eines Sun-Keyboards auch unter keyboard model ein Sun Type 5/6 -Keyboard auswählen.

CPU-intensive Anwednungen

  • Die MiniPCs haben eine 2.5 GHz Dualcore-CPU und 4 GByte RAM. Falls das nicht reicht, steht miserv100 als Compute-Server zur Verfügung (12 Prozessorkerne, 196 GByte RAM). Nach einem ssh miserv100 findet man sein Home-Verzeichnis vor und kann auch z.B. Mathematica oder Matlab als Kommando starten.

Verschiedenes

  • Login-Schirm: Am Login-Schirm kann man unter Session Type verschieden grafische Oberflächen (KDE, LXDE,...) auswählen. Unter Menu kann man den Rechner herunterfahren oder neu starten.
  • Webseiten: Die persönlichen Webseiten stehen unter /www/<username> zur Verfügung. Damit der Automounter dieses Verzeichnis vom Webserver holt, muß es zuerst explizit angefordert werden, z.B. mit cd /www/<username>.
  • Iceweasel, Icedove und Iceape: Aus markenrechtlichen Gründen haben die Programme der Mozilla foundation auf Debian Linux andere Namen. Der Webbrowser heißt iceweasel (firefox), das Mailprogramm icedove (thunderbird) und die integrierte Mozilla-Suite heißt iceape.
  • Sun-Keyboards haben eine Compose-Taste. Damit kann man beliebige diakritische Zeichen (ä,á,â,à,ã,ç,þ,æ) eingeben:
    • [Compose] + [”] + [a] = ä
    • [Compose] + [s] + [s] = ß
    Hier ist eine Liste solcher Zeichen.

Zugang von außen

  • Auf der Maschine 139.18.10.214 ist ein x2go-Server installiert. Mit einem x2go-Client kann man sich von außen in die graphische Oberfläche einloggen und genauso wie am MiniPC arbeiten (und z.B. universitätsinterne Dienste nutzen). X2go-Clients gibts für Linux/Windows/MacOS.
  • Die SunRay-Server misun117.mathematik.uni-leipzig.de = 139.18.10.117 und misun211.mathematik.uni-leipzig.de = 139.18.10.211 sind von außen per ssh erreichbar:
     ssh hellm...@misun117.mathematik.uni-leipzig.de 
    
    (Der "username @"-Teil kann weggelassen werden, wenn lokaler und entfernter Loginname übereinstimmen. Einen ssh/scp-Client für Windows findet man z.B. hier.)
  • Dateitransfer ist mittels scp möglich. scp hat die Syntax scp (-r) Quellpfad Zielpfad. Die Option -r ermöglicht hierbei rekursives Kopieren von ganzen Verzeichnissen. Von den Quell/Zielpfaden ist einer (Quelle oder Ziel) eine ganz normale Unix-Pfadangabe ("file.ps", "TeX/Paper/paper.tex", "../../Tex/a.c" etc.), der andere spezifiziert einen Pfad auf dem entfernten Rechner nach dem Muster "username @rechnername:lokalerPfad".